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<pre>Der weggeschenkten Partie gegen vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugende Wölfe ließen sich mit etwas bösem Willen bereits erste Anzeichen von Hochmut entnehmen; namentlich bei den Gegentreffern nahmen die Spieler das Personal der Hausherren offenbar nicht so richtig ernst.  <p> Da den Adlern wie bereits erwähnt am Samstag schon ein einzelner Punktgewinn zum sicheren Klassenerhalt reichen würde, ist davon auszugehen, dass auch in Bremen der Fokus zunächst auf einer gesicherten Hintermannschaft gerichtet sein wird.  <p>  Hätten die allesamt gescheiterten Chicharito, Aranguiz und Calhanoglu am Elfmeterpunkt die Ruhe bewahrt, wäre die Werkself derzeit durchaus ordentlich im Geschäft; schließlich ließ die Mannschaft allein aufgrund dieser Nervenschwäche bereits satte sechs Punkte liegen. <p> Dass die Befindlichkeiten von Müller derzeit ein nennenswertes Thema sind, ist aber nicht zuletzt auch auf den gelungenen Saisonstart zurückzuführen; über spielerische Mängel durften die Experten lediglich im Verlauf der bekanntermaßen gründlich misslungenen Vorbereitung diskutieren. <p>  Allerding dürften die Chancen diesmal vielleicht sogar recht gut stehen, denn Leverkusen ist derzeit leicht verwundbar.  </pre>


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<pre>Fängt sich der BVB in der Rhein-Neckar-Arena eine etwas heftigere Watsch’n ein, braucht es im Parallelspiel nur noch einem deutlichen Leverkusener Erfolg gegen Hannover, um aus Sicht der Schwarz-Gelben auch noch das letzte verbliebene Ziel der zu Ende gehenden Spielzeit zu verpassen.  <p> Video: Erleichterung beim SV Werder nach dem Erfolg in Wolfsburg. (Quelle: YouTube/SV Werder Bremen)  <p>  Pikanterweise drohen die Trauben jedoch ausgerechnet gegen den Vorjahresvierten aus dem Kraichgau ganz besonders hoch zu hängen; bereits in den jüngsten drei direkten Duellen vor heimischer Kulisse hatten die Grün-Weißen lediglich bescheidene zwei Zähler eingesackt. <p> #Kohfeldt: „Man kann verlieren, aber die Art und Weise ärgert mich. Der letzte Zug hat gefehlt, wir haben die Tiefe nicht gefunden.“ #scfsvw pic.twitter.com/RiwndmHaWS <p>  Die Werkself wird ihrerseits fortan nicht nur von der Sperre des brasilianischen Defensiv-Spezialisten an die vertane Möglichkeit erinnert; auch dessen Kollege Aranguiz war am vergangenen Wochenende wohl bereits zum letzten Mal in der Hinrunde auf dem grünen Geläuf zu sehen.  </pre> 


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<pre> Aber erst Sommer-Neuzugang Daniel Didavi, der nach der Halbzeitpause für den etwas blass gebliebenen Brasilianer Bruno Henrique kam, gelang es in der 5Minute Dortmund-Keeper Bürki zu überwinden. Doch anstatt dass dies das Fanal für eine Wolfsburger Aufholjagd gewesen wäre übernahm wieder der BVB das Zepter. Weitere Tore von DembelÃ©, Aubameyang und Pisczek besiegelten die Niederlage der Wölfe.  <p> Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass die Hoffenheimer mit der defensiv ausgerichteten Spielanlage der Berliner größere Probleme bekommen und darüber hinaus immer wieder gefährliche Kontersituationen vereiteln müssen.  <p>  Dabei lässt schon allein der aktuelle Lauf von sechs sieglosen Pflichtspielen wissen, dass derzeit auch Hoffenheim seine Potentiale nicht im gewohnten Maße auszuschöpfen pflegt. <p>  Doch so ganz selbst gelang es der Elf vom Niederrhein nicht. Immerhin war das Selbstvertrauen der Borussia nach den sechs Pflichtspiel-Pleiten in Folge so gut wie nicht vorhanden. Der überraschende und schockierende Abgang von Trainer Favre wirkte zusätzlich wie ein Schlag in die Magengrube der Fohlen. <p>  Die bemerkenswerte Stabilität der Abwehr ist dann auch zu den schlagkräftigsten Argumenten zu zählen, mit denen Werder im weiteren Saison-Verlauf wuchern kann: In der Endabrechnung wird eine derart stabile Defensive traditionell fast immer mit einer (mindestens) akzeptablen Platzierung belohnt.  </pre>


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<pre> Als sehr viel naheliegender dürften sich da schon deutliche Anzeichen von Auflösungserscheinungen erweisen: Sollte erst einmal ein Führungstreffer das gleichfalls leicht angeschlagene Nervenkostüm der Grün-Weißen beruhigen, könnte es in der Folge dann sogar im Hurra-Stil zur Sache gehen.  <p> So lässt es etwa einigermaßen tief blicken, dass den Münchnern bei den bisherigen neun Gastspielen im Kraichgau nie mehr als zwei Treffer gelungen waren; der angeborene Hang zu hohen Siegen wurde vom Serienmeister deshalb stets an anderen Bundesliga-Standorten ausgelebt.   <p> „Ich finde, die Mannschaft hat das wirklich gut gemacht, wir haben uns den Sieg verdient. Wir haben gut variiert zwischen tief stehen und früh drauf gehen. Wir hätten den Sack nur etwas früher zu machen müssen“, sagte ein zufriedener FCA-Coach Baum nach der Partie. <p>  Selbst ein Punktgewinn scheint für die Schwaben gegen Werder momentan außer Reichweite.  <p> Dies muss schon allein deshalb gegen den Trainer sprechen, weil der Trend inzwischen bei allen anderen prominenten Krisenklubs wieder mehr oder weniger deutlich nach oben zeigt. Derweil es mit Schalke, Gladbach und Leverkusen aufwärts geht, bleiben die Wölfe auf Dauer im Keller stecken.  </pre>


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<pre> Beunruhigende fünf Zähler trennen das vor der Länderspielpause erneut unterlegene Schlusslicht (1:2 gegen Werder Bremen) nun schon vom rettenden Ufer.  <p> Video: Guido Burgstaller feierte mit seinem Siegtreffer gegen Ingolstadt ein gelungenes Debüt für Schalke und dankte nach dem Spiel seinen Teamkollegen für die gute Integration in der Mannschaft. (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)  <p>  Dass sich ankündigende Schlusslicht könnte die Wolfsburger gar dazu verführen, sich nochmals nach dem direkten Klassenerhalt zu strecken. Geht Freiburg gegen den FC Augsburg baden, bleibt der Mannschaft von Bruno Labbadia im Erfolgsfall sogar der neuerliche Gang in die Relegation erspart. <p>  Auch beim nunmehrigen Gegner aus Wolfsburg stehen die Zeichen auf Neuanfang. Nicht jedoch in den verantwortlichen Positionen, sondern im Kader, der laut VfL-Vorstand Klaus Allofs im Sommer einer gründlichen Blutauffrischung unterzogen werde.  <p> Zumal das Gästetor momentan ohnehin felsenfest verriegelt scheint. Blicken die Leverkusener doch vor dem Duell in der Veltins Arena auf eine Traumserie von fünf aufeinanderfolgenden „Zu-Null-Siegen“ zurück.  </pre>


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